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Oase der Vielfalt: Warum unsere extensive Bewirtschaftung jetzt im Juli Früchte trägt 🌸🐝

Bunt, lebendig und voller Summen – Anfang Juli zeigen sich unsere Wildwiesen in ihrer ganzen Pracht. Von den markanten Blütenringen der Wilden Karde über wehrhafte Disteln bis hin zu leuchtenden Korbblütlern bietet sich hier ein Schlaraffenland für Wildbienen, Schmetterlinge und Spinnen.
Dass sich diese florale Pracht so frei entfalten kann, ist das Ergebnis unserer konsequenten, extensiven Grünlandbewirtschaftung:

Durch späte Mahd, den Verzicht auf Düngemittel und das Stehenlassen von Altgrasstreifen schaffen wir genau die Strukturen, die unsere heimische Fauna zum Überleben braucht.
Wie bitter nötig dieses aktive Engagement ist, hat die alarmierende Krefelder Studie schon vor Jahren unmissverständlich offengelegt, die einen dramatischen Rückgang der fliegenden Insektenbiomasse um über 75% in deutschen Schutzgebieten nachwies.

Unsere Wildwiesen sind die direkte, handfeste Antwort auf diese Krise: Jeder unberührte Quadratmeter ist ein aktiver Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt und ein lebendiger Beweis dafür, dass wir dem Insektensterben gemeinsam etwas entgegensetzen können.