Teile unserer Streuobstflächen liegen in Landschaftsschutzgebieten und in Umweltschutzgebieten.
Insbesondere auf den Flächen nahe der Schwanheimer Düne sehen wir eine starke Überwucherung durch die armenische Brombeere.

Wenn Flächen nicht mehrmals im Jahr durch Mahd oder Bewegung offengehalten werden, breitet sich die Brombeere sehr stark aus.
Ausgehend von umbewirtschafteten Nachbarflächen, wie ungepflegten Streuobstwiesen oder Gärten, breiten sich die Ranken stark aus.
Die armenische Brombeere ist eine stark wuchernde, invasive Art – also in unserem Fall ein Risiko, die offenen Wiesenflächen und Streuobstwiesen zu übernehmen.
Wir mähen unsere offenen Flächen mit dem kleinen Trommelmähwerk und geringer Arbeitsgeschwindigkeit ein oder zwei Mal im Jahr je nach Aufwuchs.
Wir versuchen dabei schonend vorzugehen, um die Schäden an der Fauna so gering wie möglich zu halten.
Leider ist diese Arbeitsweise bei Flächen mit starkem Brombeerbewuchs wenig geeignet, da das Mähwerk hierfür nicht ausgelegt ist. Überdies haben wir nach der Mahd einen hohen Anteil von noch recht langen Brombeerranken im Heu und damit in unsere Heuballen; dies macht die Verwendung als Einstreu oder Rauhfutter recht uninteressant.
Ende 2025 haben wir in einen Schlegelmulcher investiert, mit dem wir nun gezielt überwucherte Flächen öffnen können und und auch einjährige – recht lange – Brombeerranken gezielt entfernen können.
Leider richtet so ein Mulcher erhebliche Schäden an den verbliebenen Insekten an – er häckselt ja alles kurz und klein.
Wir setzen daher den Mulcher sehr gezielt im Winter ein – mit dem Ziel Brombeere zurückzudrängen.
Der Grundsatz ist soviel wie nötig, so wenig wie möglich.
Alle anderen Grünlandarbeiten erfolgen ohne mulchen, um die Schäden so gering wie möglich zu halten.
Stimmen zum Mulchen:
https://www.lbv.de/ratgeber/oeffentliche-gruenflaechen/mulchen/
https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/biologie/mulchzeitpunkt-von-waldwiesen-beeinflusst-insektenvielfalt-13377675
https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/naturschutz/biodiversitaet/mulchen/index.htm